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Spachtelmasse und Dichtstoffe
Zum Abdichten von Dächern und zum Verlegen von Dachziegeln
benötigt man verschiedene Spachtelmassen, Dichtstoffe und Spezialmörtel.
Bitumenspachtelmasse
eignet sich bei der kleinflächigen Abdichtung von Rissen und Löchern an
schadhaften Papp- und Metalldächern. In der Regel sind diese mit Lösemitteln
versetzt, die eine sichere und dauerhafte Verbindung mit dem Untergund, insbesondere
auf Dachpappe, ermöglichen. Faserverstärkte Bitumenspachtelmassen dienen auch
der Überbrückung breiterer Risse, solange der Untergrund in sich stabil und
rißfrei ist.
Bitumenkautschuk
kann zur Abdichtung flächig gestrichen werden (siehe Seite 69) oder auch aus
der Kartusche mit der Auspreßpistole aufgetragen werden. In seiner
zähflüssigen Form (Kartusche) eignet er sich vor allem zur Abdichtung und
Reparatur von Dehnungs- und Anschlußfugen zwischen Dachpappe, Bitumenschweißbahnen,
Metallen und Mauerwerk. Wegen seiner großen Klebkraft haftet er auch ohne -Voranstrich
auf mäßig feuchten
Flächen. Für die Abdichtung von Dächern ist seine
hervorragende Haftung auf bitumenhaltigen Baumaterialien von Bedeutung. Bitumenhaltige
Spachtelmassen und Dichtstoffe sollten bis zum Aushärten nicht mit Wasser
belastet werden.
Dachdeckermörtel sind
zementgebundene Spezialmörtel mit hohem Klebe- und Haftvermögen und großer
Elastizität zum Verlegen von First-, Grat -und Traufziegeln. Fertig gemischte
Dachdeckermörtel enthalten witterungsbeständige Kunstfasern, die die Zugfestigkeit
und das Zusammenhaltevermögen des ausgehärteten Mörtels erhöhen. Die Verarbeitungszeit
beträgt je nach Witterung 1-2 Stunden. Bis zum vollständigen Erhärten (3-5
Stunden) soll der Mörtel vor Wasser geschützt werden.
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