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Solaranlagenbauer Xolar will wachsen und übersiedeln |
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LINZ. Der Kirchdorfer Solaranlagenbauer Xolar will noch heuer nach Eberstalzell übersiedeln. Dort hat das Unternehmen genügend Platz, um die ehrgeizigen Expansionspläne zu verwirklichen.
Im Vorjahr produzierte Xolar 10.000 Solaranlagen mit insgesamt 87.708 Quadratmetern Kollektorfläche und setzte mit 90 Mitarbeitern 16,64 Millionen Euro um. „Wir wollen heuer erstmals mehr als 20 Millionen Euro Umsatz machen“, sagte gestern Xolar-Geschäftsführer und Eigentümer Herbert Huemer bei einem Pressegespräch in Linz.
Mit dem Neubau in Eberstalzell, der 17 Millionen Euro kostet, will sich das Unternehmen erst so richtig entfalten. Im Endausbau soll in Eberstalzell eine Produktion von 1,5 Millionen Quadratmetern Kollektorfläche möglich werden, die OÖN berichteten bereits.
Dafür wären allerdings noch zwei weitere Ausbaustufen notwendig. Die will Huemer bis 2015 verwirklichen. „Das hängt natürlich von der Marktentwicklung ab.“ Hier sieht er aber durchaus entsprechendes Potenzial nicht nur in Österreich sondern vor allem auch im Export. Derzeit beträgt die Exportquote bei Xolar rund 60 Prozent.
Von der geplanten Solarpflicht für Neubauten erwartet Huemer einen Wachstumsschub von zehn bis 20 Prozent für die Branche. Xolar werde davon aber kaum profitieren, weil sich das Unternehmen auf den Einbau von Solaranlagen in Altbauten spezialisiert hat. (hn)
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