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Schalungsbretter sind einfache, ungehobelte Bretter von etwa
20 mm Stärke und zwischen 8 und 16 cm Breite. Auf der Dachverschalung werden
Dachbahnen auf Bitumen- oder Kunststoffbasis verlegt, die einen wichtigen zusätzlichen
Schutz gegen Feuchtigkeitseinwirkungen bieten.
Konterlatten sind ungehobelte Latten von 20 bis 24 mm
Stärke. Sie werden in Laufrichtung auf die Sparren aufgenagelt. Sie sorgen
dafür, daß der Raum zwischen Dachabdichtung und Dachhaut belüftet werden kann
und entsprechende Feuchtigkeit wieder abtrocknet.
Dachlatten sind ungehobelte Latten, die die
Dacheindeckungen tragen sollen. Die Stärke der ver2 wendeten Dachlatten hängt
von der Schwere des Deckstoffs und dem Abstand der einzelnen Sparren sowie von
der eventuell zu erwartenden Schneelast ab.
Dachlatten sollten möglichst astfrei sein, da an astigen
Stellen Bruchgefahr besteht. Dachlatten werden durch Konterlattung und
Verschalung auf dem Sparren vernagelt. Gebräuchliche Lattenstärken sind 24 x
48, 30 x 50 oder 40 x 60 mm. Latten der Abmessung 30 x 50 mm sind für die meisten
Biberschwänze, Falzziegel und Betondachsteine einsetzbar. Konterlatten und
Dachlatten sind in der Regel gegen Schädlingsbefall imprägniert, was man auch an
ihrer Färbung erkennen kann.
Dichtungsbahnen auf der Dachverschalung werden meist mit
sogenannten Dachpappstiften, aber auch mit Tackernadeln befestigt. Verzinkte
Stifte sind weniger korrosionsanfällig. Die Dichtungsbahnen werden jedoch auch
von der aufgebrachten Konterlattung festgehalten.
Nägel bzw. Drahtstifte, die zur Befestigung von Dachlatten
oder Schalungsbrettern verwendet werden, müssen einen gepreßten Flachkopf
haben und korrosionsgeschützt (verzinkt) sein.
Die Länge der Nägel muß mindestens das Zweieinhalbfache der
Holzdicke betragen. Schalungsbretter mit 20 mm Stärke werden also mit 60 mm
langen verzinkten Nägeln, Dachlatten mit 30 mm Stärke werden mit 80 - 90 mm langen
Nägeln befestigt.
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